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Tipps und Trick zum Einstellen vom Heizungsthermostaten

Die Zahlen auf dem Thermostat sind nicht willkürlich sondern zeigen an, wie warm es im jeweiligen Zimmer ist und geben gleichzeitig Aufschluss, wie viel man Energie sparen kann.

Je höher man das Thermostat aufdreht, desto wärmer wird es im Raum – soweit nicht Neues. Dass die Zahlen für ziemlich genaue Raumtemperaturen stehen ist jedoch nicht jedem bekannt:

* (Sternchen): ca. 5° C, Frostschutz
Stufe 1: ca. 12° C
Stufe 2: ca. 16° C
Stufe 3: ca. 20° C
Stufe 4: ca. 24° C
Stufe 5: ca. 28° C

Die angegebenen Temperaturen sind für fast alle Heizungs-Thermostate gültig. Eine Abweichung bei der Raumtemperatur kann trotzdem gegeben sein, wenn zum Beispiel die Vorhänge oder einen Tisch die Heizung verdeckt oder wenn die Fensterbänke direkt über der Heizung sind, kann der Raum etwas kälter sein. Das Thermostat signalisiert viel zu früh, dass die gewünschte Temperatur bereits erreicht ist, weil sich zwischen dem Heizkörper und der Fensterbank die Wärme staut.

Ein schnelles aufheizen der Räumlichkeiten durch aufdrehen des Heizungsthermostats funktioniert nicht. Der Heizkörper wird nicht schneller warm, nur weil man ihn hochdreht. Die Stufe beeinflusst lediglich bis zu welcher Raumtemperatur ein Heizkörper weiterheizt. Ein Temperaturfühler im Thermostat misst die Raumtemperatur und gleicht sie mit der gewünschten Stufe ab.

Ein Tipp: Mit programmierbaren Heizkörper-Thermostaten kann man die Heizung zum Beispiel 10 Minuten vor dem Aufstehen laufen lassen.

Für unterschiedliche Räume im Haus empfehlen Experten unterschiedliche Temperaturen. Sie liegen zwischen 18 Grad Celsius und 24 Grad Celsius. Bei Räumlichkeiten die selten genutzt werden reicht es, wenn man das Thermostat auf das Sternchen dreht. Die Heizung läuft dann nur, wenn die Temperaturen unter fünf Grad Celsius fallen und schützt die Heizung somit vor Frost. Denn pro eingespartem Grad spart man sechs Prozent der Energiekosten und somit auch Geld. Um Schimmel vorzubeugen sollten 16 Grad nicht unterschritten werden.

Für die meisten Zimmer sind laut Experten folgende Temperaturen auf dem Heizungs-Thermostat einzustellen:

Schlafzimmer: ca. 18° C (Stufe 2,5)
Bad: ca. 22° C bis 24° C (Stufe 3,5 bis 4)
Küche: ca. 18° C (Stufe 2,5)
Wohnzimmer: ca. 20° C (Stufe 3)

Weitere Informationen zum Thema Energiesparen gibt’s bei den Energieagenturen oder bei ihrem regionalen Energieversorger vor Ort.

Nachhaltige Weihnachtsbeleuchtung

Nachhaltige Weihnachtsbeleuchtung

Die Tage werden rasant kürzer und trüber und bald steht Weihnachten vor der Tür. Zeit also die Dekoration rauszuholen und die Weihnachtsbeleuchtung aufzuhängen, weil es so schön aussieht.

Wie jede Beleuchtung hat aber auch Weihnachtsbeleuchtung einen Einfluss auf unsere Umwelt. Warum macht Weihnachtsbeleuchtung Probleme für unsere Umwelt?

Der erste Grund klar, der Stromverbrauch. Zwar ist der Verbrauch mit den neuen LED schon viel weniger geworden, aber ohne Strom geht es halt auch nicht. Der erste Spar Tipp wäre also Weihnachtsbeleuchtung klar, aber mit LED-Leuchtmittel und auch mit LED-Teechnik nicht die ganze Nacht. Automatisch regeln lässt sich das kostengünstig mit Zeitschaltuhren. Auch der Umweg über Solar scheint zuerst sinnvoll. Aber Solarzellen sind schwerer herzustellen und zu entsorgen und lohnen sich dann nicht bei einer so kurzen Lebensdauer von Gartenbeleuchtung.

Der zweite Grund ist erst nicht offensichtlich: Auch wenn es anders erscheint, auch im Winter gibt es Insekten, die durch Licht in ihrem Rhythmus gestört werden. Auch Vögel und Säugetiere können durch Licht in Ihrem Rhythmus gestört werden und durch das mehr an Aktivität im Winter wertvolle Fettreserven verlieren.

Der dritte Grund könnte der Nachbar sein, den es stört, wenn sein Schlafzimmer durch die Beleuchtung erhellt wird.

Zusammengefasst:

Verwenden Sie LED Lichterketten
Lassen Sie die Beleuchtung nicht die ganze Nacht brennen, sondern schalten Sie um 22 Uhr ab.
Achten Sie auf warmweißes Licht (<3000 Kelvin). Das stört die Insekten und Tiere am wenigsten.

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